Mobile Kommunikation mit Communote

Mobile Kommunikation mit Communote

Vor kurzem ist das neue Mobile Zeitgeist (www.mobile-zeitgeist.de) Special “Mobile Unternehmenskommuniaktion” erschienen. Die aktuelle Sonderausgabe dreht sich um mobile B2B Kommunikationsanwendungen. Ich freue mich, dass ich zu diesem Special auch einen Beitrag leisten konnte. Insbesondere für Social Communication Lösungen wie Communote bietet die mobile Anwendungen viele Potentiale. Der Erfolg der mobilen Nutzung von Twitter und Facebook zeigt bereits heute den Weg wie sich unsere Kommunikation ändert und mobiler wird. Aus meiner Sicht gibt es keinen Grund warum die Kommunikation im Unternehmen nicht auch mobil werden sollte.

Weitere Informationen und Download u.a. für iPad direkt bei Mobile Zeitgeist http://www.mobile-zeitgeist.com/2011/07/28/neu-mobile-zeitgeist-special-mobile-unternehmenskommunikation/.

Jens Osthues, Mobile Zeitgeist Special: “Mobile Unternehmenskommunikation”:

„Mobile Enterprise 2.0 bedeutet agile projekt- und themenorientierte Kommunikation im Unternehmen.“

Mobilität ist das Stichwort in unserer Gesellschaft.
Nicht nur, dass wir mit großer Selbstverständlichkeit privat wie beruflich Auto, Bahn und Flugzeug nutzen um in immer kürzeren Zeiten immer grösser werdende Distanzen zu überwinden. Nein, auch unser Büro wird durch UMTS und mobile Zugangsgeräte endlich uneingeschänkt mobil. Die neuen Geräteformate sind heute keinesfalls mehr auf vormals sperrige Laptops, auch oft liebevoll ‚Schlepptops‘ genannt, beschränkt. Das Netbook brachte vermeintlich zuerst die vollkommene Mobilität, bis wir merkten, dass Netbooks eigentlich auch nichts anderes als Laptops sind. Smartphones und Tablets halten jetzt den Einzug in unseren Alltag und erfüllen endlich die Verheißung der ständig mobilen Verfügbarkeit von Informationen und Interaktionsmöglichkeiten; ähnlich eines Schweizer Taschenmessers, das immer einsatzbereit in der Hosentasche schlummert. Speziell für mobile Devices entwickelte Mini-Anwendungen, sog. Apps für spezialisierte Anwendungsfälle setzen sich durch. Ein schneller mobiler Internetzugang zu jeder Zeit an jedem Ort ist heute obligatorisch, denn Apps ohne ‚Netz‘ machen nur wenig Sinn, da keine oder nur eine eingeschränkte Interaktion möglich ist und ohne dies ist die Nutzung schlicht langweilig. Folgerichtig wird der durch Smartphones erzeugte Internettraffic mittlerweile zu einem sehr großen Teil durch Apps verursacht. Dem allgemeinen Trend des Internets folgend erzeugen sogenannte Social Networks wie Twitter und Facebook ein erhebliches Datenvolumen. Ich persönlich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich z.B. den Webzugang von Twitter oder Facebook genutzt habe. Für mich ist es nicht nur interessant vom Schreibtisch aus zu wissen wie das Leben draußen tobt, sondern insbesondere dann wenn ich selber ‚mittendrin‘ bin. Denn mobil sein heißt auch immer kommunizieren: den aktuellen Standort, das Wetter oder ein gerade erlebtes Ereignis.

Im Unternehmensalltag verhält sich das grundsätzlich nicht anders.
Lediglich die Adaptionszyklen sind stark verzögert. So wie das Web 2.0 als Enterprise 2.0 mit Wikis, Blogs und Microblogs schrittweise den Einzug in die Unternehmen hält, so wird sich das mobile Web mitsamt seiner Apps ebenfalls den Weg in den Unternehmensalltag ebnen. Natürlich nicht sofort und in alle Unternehmensbereiche hinein, aber doch nachhaltig, denn das Einsatzpotential mobiler Anwendungen, insbesondere zur Kommunikation und Interaktion, ist enorm. Dies ist auch die Kernfunktionaliät aller bekannten Social Networks die mit Ihrem Prinzip des ‚Teilens‘ von  Informationen vielen Unternehmen zum Vorbild geworden sind.

Twitter und Facebook haben es vorgemacht
Google, Xing und Co. machen es nach. Der Austausch von Statusinformationen und das Sichtbarmachen von Nutzeraktivitäten, sogenannten Activity Streams, geben einen schnellen und einfachen Überblick aktueller Geschehnisse. Dies ist nicht nur privat, sondern natürlich auch oder gerade im geschäftlichen Umfeld ein Erfolgsfaktor. Anbieter von Lösungen für das Enterprise Microblogging haben frühzeitig die enorme Kraft der netzwerkbasierten Kommunikationsprinzipien für den Einsatz im Unternehmen erkannt. Das ‚Twitter‘ und ‚Facebook‘ Prinzip wurde in die Unternehmenswelt überführt und mit zwingenden Funktionalitäten wie Sicherheit und Zugriffsverwaltung für den themen- und projektbezogenen Austausch von Statusinformationen im Unternehmen erweitert.

Zero E-Mail
In ‚Zero‘ E-Mail-Lösungen geschehen der firmeninternere Austausch sowie vermehrt auch die Kommunikation mit Kunden und Partnern in offenen oder wahlweise geschlossenen Projekt-, Team-, und Themenblogs. Nicht der Adressat, wie in einer E-Mail, sondern die richtige thematische Zuordung einer Nachricht ist entscheidend. Also eine Aufgabe, die bisher jeder E-Mail Nutzer irgendwie auf seine ganz eigene Art und Weise für sich selbst erledigt hat. Die Frustrationsschwelle eines Aktivitätsstroms ist weitaus höher als der ellenlanger E-Mails mit unzähligen Anhängen, Signaturen, Höflichkeitsfloskeln und durch diverse Weiterleitungen verhassten inkonsistenten Kettennachrichten. Auf den Punkt gebrachte Kurznachrichten hingegen erzeugen ein richtiges Maß an Aufmerksamkeit für die in einer Netzwerkorganisation wachsenden Anzahl von Stakeholdern. Das Ergebnis sind gut informierte und motivierte Mitarbeiter, die Spaß am Teilen von Informationen und Neuigkeiten haben. Anders als im Web 2.0 geschieht dies im Unternehmen im entsprechenden Projekt- und Arbeitskontext. Viele Informationen die sonst auf einem Blatt Papier während eines Telefonats oder Meetings gekritzelt werden erscheinen so direkt und ungefiltert im Blog. Damit dies auch wirklich ohne Zeitverzögerung, Medienbruch und Zusatzaufwand geschieht erfolgt zunehmend der Einsatz auch mobil. Insbesondere Mitarbeiter wie beispielsweise Consultants, Projektmanager und Vertriebler, die oft unterwegs sind, schätzen die unkomplizierte Art des Austauschs. Die Argumente sprechen eine klare Sprache: Minimierung von nachträglicher Dokumentation, Vermeidung von Missverständnissen und schnelle Lösung von Problemen und Fragen. Auch ‚soziale Nähe‘ kann durch den mobilen Einsatz und der damit verbundenen zeitnahen Interaktion analog zu den aus dem Web 2.0 bekannten Social Networks geschaffen werden. Das hebt nicht nur das Arbeitsklima, sondern ermöglicht Mitarbeitern auch über Standorte hinweg optimal zusammenzuarbeiten. Durchlauferhitzer- und Flaschenhalsphänomene werden durch eine konsequente Netzwerkkommunikation zur Ausnahme.

Neue Zielgruppen
Die mobile Anwendung durch Smartphones, Tablets und Terminals eröffnet aber auch der bisher vernachlässigten und nur sehr schwer für die Unternehmenskommunikation erreichbaren Gruppe der ‚blue collar‘ Mitarbeiter enorme Chancen zur Einbindung. Im mobilen Zeitalter können diese nun auch ohne teuren PC und fehlende Unternehmens-E-Mail Adresse aktiv eingebunden werden.

Vermehrt werden auch in den Unternehmen sogenannte Rich Media Anwendungen eine wichtige Rolle spielen; natürlich mobil.

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